Gärrest - Einstreu

Einstreu aus Gärrest,

separiert, trocken, hygienisiert

Unser separierter Gärrest weist folgende Eigenschaften auf:

 

  • Hygienisierungsstufe (min 70°C, min 1 Stunde), gut im Abfohlbereich geeignet.
  • Ausgangsstoffe NAWARO und rein pflanzliche Nebenprodukte (z.B. Getreidespelzen)
  • Überwachung durch "Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V."
  • TS-Gehalt nach Kundenwunsch
  • Für Nutz- und Kleintiere aller Art geeignet
  • sehr saugfähig

 

Für weitere Informationen zu diesem Produkt können Sie uns gerne kontaktieren.

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Erfahrungsberichte:

"Steigende Preise für die „Klassiker“ unter den Einstreu-Materialien wie Sägemehl und Stroh zwingen die Landwirte, nach Alternativen zu suchen. Dabei könnte der Biogas-Boom neue Lösungsansätze bieten. Denn die Aufbereitung der Gärreste aus Biogasanlagen liegt im Trend. Bei der Separation werden Feststoffe und Flüssigkeiten des Gärrestes getrennt. Der dabei anfallende feste Bestandteil lässt sich nicht nur als Wirtschaftsdünger nutzen, sondern auch als Liegeboxen-Einstreu. Grundsätzlich werden dabei zwei Varianten unterschieden. 
Feuchte Einstreu: Wenn das Material ohne weitere Behandlung nach dem Separieren verwendet wird, ist von feuchtem Substrat die Rede. Das Material hat dann einen Trockensubstanzgehalt von etwa 28%. Es ist beim Anfassen noch leicht feucht und hat eine torfähnliche Konsistenz. Je nachdem, womit die Biogasanlage beschickt wird, liegt der TS-Gehalt im Ausgangsmaterial bei etwa 6 bis 8%. n  Trockene Einstreu: Bei der zweiten Variante wird das Material nach der Separation noch getrocknet. Dabei kann der TS-Gehalt auf bis zu 95% ansteigen.Wenn das Gärprodukt mehr als eine Stunde lang bei über 70°C erhitzt wurde, spricht man von der so genannten Hygienisierung. Unter diesen Bedingungen soll das gesamte Keimspektrum abgetötet werden und ein sehr hygienisches Material entstehen. Der hohe Trockensubstanzgehalt macht es sehr leicht und saugfähig. Die Erfahrungen der drei befragten Betriebe zeigen, dass sowohl feuchtes als auch getrocknetes Gärsubstrat als Liegeboxeneinstreu grundsätzlich funktioniert. Bezüglich der Hygiene konnte keiner der Betriebe bisher etwas negatives berichten..."

Bildquelle: top  agrar  3/2011
Quelle: top  agrar  3/2011

 

 

"Gärrest einstreuen - eine Sichere Sache?

Die Skepsis von Landwirten gegenüber Gärresten bezüglich der Hygiene ist oft noch groß. Besonders wenn es darum geht, sie in den Liegeboxen als Einstreu zu verwenden. Ist der Betreiber der Biogasanlage Mitglied der Bundesgütegemeinschaft Kompost, verpflichtet er sich, sein Gärprodukt in regelmäßigen Abständen hinsichtlich Hygiene, Nährstoffgehalt und Zusammensetzung untersuchen zu lassen. Die Bundesgütegemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Qualitätskriterien unter anderem von Gärprodukten aufzustellen und zu kontrollieren. In Prüfberichten sind die Ergebnisse der Gärrestuntersuchungen festgehalten und für den Landwirt nachvollziehbar.Auch der Herstellungsprozess des Gärproduktes wird überwacht, um deren hygienische Unbedenklichkeit sicherzustellen. Bundesweit werden über hundert Biogasanlagen von der Bundesgütegemeinschaft kontrolliert. Eine Liste der Anlagen nach Postleitzahlen geordnet und weitere Infos gibt es auf der Homepage der Gütegemeinschaft (www.kompost.de)."

Quelle: top  agrar  3/2011


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