Die Kompostverwertung

Wie genau funktioniert eine Grünschnittkompostierungsanlage?

Die Kompostverwertung setzt sich im wesentlichen aus den folgenden Schritten zusammen: 

Anlieferung – Der Grünabfall wird bei Anlieferung einer Sichtkontrolle unterzogen. Grobe Störstoffe werden bereits vor dem Zerkleinern per Hand aussortiert.

1. die Zerkleinerung

Es folgt eine Aufbereitung durch Zerkleinerung mit Metalabscheidung und nochmaliger Störstoffauslese per Hand

2. Aussieben und Aufsetzen auf Tafelmieten

Anschließend wird das Schreddergut zur Tafelmiete auf eine befestigte Freifläche zur Rotte aufgesetzt. Die Rottefläche hat eine Größe von 36 x 120 m. 

3. Mieten-Hauptrotte

Während der Rottezeit wird das Rottegut durch Radlader mehrmals umgesetzt und ggf. mit Regenwasser nachgefeuchtet. Bei einer Umsetzfrequenz von einmal pro Woche beträgt die Rottezeit im Durchschnitt 14-16 Wochen. Durch Kern- und Außenbereichsmessungen wird die Miete überwacht. Alle Daten der Prozesssteuerung werden in einem EDV-Programm gespeichert

4. Klassierung

Der fertige Kompost (Rottegrad 5) wird meist auf 15mm Korngröße für den Einsatz im Garten- und Landschaftsbau abgesiebt. Durch Beprobung des Kompostes nach den Richtlinien der Bundesgütegemeinschaft ist sichergestellt, dass die Kunden qualitativ hochwertigen Kompost erhalten. Ein großer Teil des erzeugten Kompostes wird von Erdewerken zur Substratherstellung verwendet

Herstellung Pflanzerde

Im eigenen Betrieb wird Pflanzerde hergestellt. Mischverhältnis beträgt 40% Kompost, 40% Erde und 20% Sand. Mit Radlader vorgemischt, mit Umsetzer nochmals vermischt und auf 15mm abgesiebt. Verwendung findet dieses Produkt im Garten- und Landschaftsbau 

Windsichtung

Nachdem die Störstoffe aus dem Siebüberlauf durch Windsichter und Magnetscheidung entfernt wurden, wird das Material nochmals zerkleinert und auf 25mm abgesiebt. Ein Teil des so entstandenen Holzmulchs wird an Landschaftsgärtner zur Beetabdeckung abgegeben. Der Rest fließt bei Bedarf als Strukturmaterial wieder in den Rotteprozeß zurück.

 

Kompostierung

Von Grünschnitt aus Garten- und Parkanlagen zu hochwertigem  Gütekompost und Pflanzerde.

Der Nutzen hochwertiger Komposte ist wissenschaftlich erwiesen. Im Gegensatz zur mineralischen Düngung wird durch Kompost die Bodenfruchtbarkeit erhalten und sogar verbessert.

Seit 1990 stellen wir für Sie zertifizierte Qualitätsprodukte für Garten und Landwirtschaft her

Damals mit einer Jahreskapazität von 4000 Tonnen. Heute kann die Anlage durch Erweiterung bis zu 12000 Tonnen verarbeiten. Das Einzugsgebiet des Betriebes erstreckt sich vom Main-Kinzig-Kreis bis zum Wetteraukreis.

Betrieb:
Straße zum Schloss Naumburg, 61130 Nidderau

Rechnungsadresse:
Winnerstraße 9a, 61130 Nidderau

Tel: 0 61 87 / 31 24
Fax: 0 61 87 / 2 68 50