unsere Produkte

Fertigkompost

wird aus 100% Grünschnitt gewonnen, ist hygienisierter und ausgereifter Kompost. Er wird in feiner bis mittlerer Körnung angeboten. Fertigkompost enthält höhere Anteile an stabilen Huminstoffen. Diese tragen als “Dauerhumus” zur Bodenverbesserung bei. Darüber hinaus enthält Fertigkompost alle für die Düngung wichtigen Pflanzennährstoffe. Fertigkompost wird v.a. im Garten- und Landschaftsbau aber auch in der Landwirtschaft eingesetzt.

Aufwandmengen:

  • Blumenbeete, Beerenobst und Gemüse, je nach Empfindlichkeit der Pflanzen
    2 bis 10 l Gütekompost je m²
  • Bodenabdeckung und Rasenpflege
    1 bis 5 l Gütekompost je m²
  • Neupflanzung und Bodenverbesserung
    10 bis 25 l Gütekompost je m²

Pflanzerde

ist ein Fertig-Gemisch aus 40% unseres selbstproduzierten gütegeprüften Grünkompostes , 40% Erde und 20% Sand. Durch den Verrottungsprozess im Rahmen der Kompostierung ist unsere Pflanzerde Unkrautsamenfrei und kann sofort verwendet werden.

Anwendung:

  • direktes Einsäen von z.B. Rasensamen, Ausgleichen von Geländeunebenheiten, bepflanzen von Beeten und Blumentöpfen.
  • Aufwandmengen gibt es bei unserer Pflanzerde nicht zu beachten da es sich um ein pflanzengerechtes Mischsubtrat handelt.

Kompost als Einstreu

Grünkompost in der Pferdehaltung – die Alternative zur Stroheinstreu

Immer häufiger suchen Pferdebesitzer nach Alternativen zum Stroh als Einstreu für ihre Pferdeställe.

Gründe hierfür sind Allergien der Pferde oder auch die steigenden Kosten für Stroh in guter Qualität. Neben Holzspänen, Strohhäcksel oder Pellets wird auch Grüngutkompost als Einstreu nachgefragt.

Vorteile des Grünkompostes

  • Sehr gute Akzeptanz bei den Pferden.
  • Urin wird zuverlässig und ohne unangenehme Gerüche aufgesaugt.
  • Bei Pferden mit Atemwegserkrankungen, Stauballergien gut verwendbar.
  • Sehr einfache Handhabung. Man muss nur abäppeln und ab und an nachstreuen/auflockern.
  • sehr preiswert
  • einfache Lagerung

Die Streuauflage sollte min. 30 cm betragen. Bei dieser Auflagenhöhe saugt der Kompost Urin sehr gut auf und die Geruchsentwicklung wird durch die mikrobielle Aktivität im Kompost vermindert. Je nach Stallbesatz oder z.B. höherer Grundfeuchte im Winter sind Nachstreuintervalle vorzusehen.

Komposteinstreu wird nicht von allen Pferden gleich angenommen. Insbesondere, wenn sich die Einstreu zu sehr verdichtet, liegen manche Pferde nicht mehr gern darauf. Um dies weitestgehend zu verhindern wird unser Einstreu-Kompost auf 0-35 mm abgesiebt.

Auch bei Pferden mit Atemwegserkrankungen und Stauballergien oder im Fall von Hufkrankheiten, wie Hufrehe, kann die Verwendung unseres Grüngutkompost ein Mittel der Wahl sein.

Welcher Kompost eignet sich?

Im Prinzip eignet sich Frisch- oder Fertigkompost, der ausschließlich aus Grüngut (Garten- und Parkabfällen) hergestellt ist. Über eine ausreichende Temperatur-/Zeiteinwirkung während der Kompostierung (über 60°C) muss sichergestellt sein, dass Giftpflanzen wie Jakobskreuzkraut und Herbstzeitlose sowie Gifte aus Hölzern wie Eibe und Rubinie verottet bzw. unschädlich gemacht wurden sodass Pflanzengifte nicht von den Pferden aufgenommen werden können. Aufgrund der besseren Lockerung empfehlen wir jedoch den Frischkompost (0-35mm).

Derzeit liegen Praxiserfahrungen, aber keine wissenschaftlichen Untersuchungen vor. Das weit verbreitete RAL-Gütezeichen Kompost weist nicht auf die Eignung des Kompostes als Einstreu hin, sondern ist auf die Verwendung als Dünge- und Bodenverbesserungsmittel ausgerichtet. Auf den RAL-Prüfzeugnissen für Kompost wird aber ausgewiesen, aus welchen Stoffen der Kompost hergestellt wurde und ob der vollständige Abbau von keimfähigen Samen und Pflanzenteilen gegeben ist.

Die Lagerung von Kompost ist denkbar einfach, da im Vergleich zu Stroh viel weniger Raum benötigt wird. Auch wenn die Lagerung unter Dach anzuraten wäre ist sie im Freien unter Vlies oder Plane ebenfalls durchaus möglich.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter folgenden Links:

 

Kompoststall:

 Eine Alternative – Der Kompoststall
https://www.topagrar.com/archiv/Grenzenlose-Freiheit-598515.html?action=download

Große Liegeflächen statt einzelner Liegeboxen? Kompost-Matratze oder Sand-Einstreu statt Stroh und Sägemehl? In Holland suchen Bauern und Wissenschaftler nach neuen Stallkonzepten für die Kühe.

Gärrest als Einstreu

separiert, trocken, hygienisiert

Unser separierter Gärrest weist folgende Eigenschaften auf:

  • Hygienisierungsstufe (min 70°C, min 1 Stunde) gut im Abfohlbereich geeignet
  • Ausgangsstoffe NAWARO und rein pflanzliche Nebenprodukte (z.B. Getreidespelzen)
  • Überwachung durch “Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.”
  • TS-Gehalt nach Kundenwunsch
  • Für Nutz- und Kleintiere aller Art geeignet
  • sehr saugfähig

Für weitere Informationen zu diesem Produkt können Sie uns gerne kontaktieren.

 

Steigende Preise für die „Klassiker“ unter den Einstreu-Materialien wie Sägemehl und Stroh zwingen die Landwirte, nach Alternativen zu suchen. Dabei könnte der Biogas-Boom neue Lösungsansätze bieten. Denn die Aufbereitung der Gärreste aus Biogasanlagen liegt im Trend. Bei der Separation werden Feststoffe und Flüssigkeiten des Gärrestes getrennt. Der dabei anfallende feste Bestandteil lässt sich nicht nur als Wirtschaftsdünger nutzen, sondern auch als Liegeboxen-Einstreu. Grundsätzlich werden dabei zwei Varianten unterschieden. 

Feuchte Einstreu: 
Wenn das Material ohne weitere Behandlung nach dem Separieren verwendet wird, ist von feuchtem Substrat die Rede. Das Material hat dann einen Trockensubstanzgehalt von etwa 28%. Es ist beim Anfassen noch leicht feucht und hat eine torfähnliche Konsistenz. Je nachdem, womit die Biogasanlage beschickt wird, liegt der TS-Gehalt im Ausgangsmaterial bei etwa 6 bis 8%.

Trockene Einstreu:
Bei der zweiten Variante wird das Material nach der Separation noch getrocknet. Dabei kann der TS-Gehalt auf bis zu 95% ansteigen.

 

Wenn das Gärprodukt mehr als eine Stunde lang bei über 70°C erhitzt wurde, spricht man von der so genannten Hygienisierung. Unter diesen Bedingungen soll das gesamte Keimspektrum abgetötet werden und ein sehr hygienisches Material entstehen. Der hohe Trockensubstanzgehalt macht es sehr leicht und saugfähig. Die Erfahrungen der drei befragten Betriebe zeigen, dass sowohl feuchtes als auch getrocknetes Gärsubstrat als Liegeboxeneinstreu grundsätzlich funktioniert. Bezüglich der Hygiene konnte keiner der Betriebe bisher etwas negatives berichten…

 

Bildquelle: top  agrar  3/2011 https://www.topagrar.com/archiv/Mit-Gaerresten-die-Liegeboxen-einstreuen-534801.html?action=download

Gärrest einstreuen – eine Sichere Sache?

Die Skepsis von Landwirten gegenüber Gärresten bezüglich der Hygiene ist oft noch groß. Besonders wenn es darum geht, sie in den Liegeboxen als Einstreu zu verwenden. Ist der Betreiber der Biogasanlage Mitglied der Bundesgütegemeinschaft Kompost, verpflichtet er sich, sein Gärprodukt in regelmäßigen Abständen hinsichtlich Hygiene, Nährstoffgehalt und Zusammensetzung untersuchen zu lassen. Die Bundesgütegemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Qualitätskriterien unter anderem von Gärprodukten aufzustellen und zu kontrollieren. In Prüfberichten sind die Ergebnisse der Gärrestuntersuchungen festgehalten und für den Landwirt nachvollziehbar.Auch der Herstellungsprozess des Gärproduktes wird überwacht, um deren hygienische Unbedenklichkeit sicherzustellen. Bundesweit werden über hundert Biogasanlagen von der Bundesgütegemeinschaft kontrolliert. Eine Liste der Anlagen nach Postleitzahlen geordnet und weitere Infos gibt es auf der Homepage der Gütegemeinschaft (www.kompost.de)

Rindenmulch

Rindenmulch ist zerkleinerte, gesiebte Baumrinde.

in zwei Varianten:
grob 10-40mm / fein 0-20mm

Anwendung:

Zum Abdecken Unter Sträuchern, auf Baumscheiben(5-7 cm) und Gartenwegen (10 cm)

Zur Befestigung von Gartenwegen und Sitzplätzen

Sie können schnell (auch vom Laien) und preiswert mit einer ca. 10 cm dicken Schicht Rindenmulch befestigt werden. Die Wege trocknen schnell ab und sind auch nach Regenperioden gut begehbar. Weiterer Vorteil: Leichte Veränderung der Gartengestaltung möglich (Rückgabe gepachteter Gärten, geänderte Bedürfnisse der Gartennutzung uswZur Gartendekoration

Auf Beeten, z.B. zwischen Rosen oder Stauden wird gern eine dünne Schicht Rindenmulch aufgebracht, weil es “schöner” aussieht. Diese Dekoration unterdrückt jedoch kein Unkraut (s.o.) und ist bei evtl. nötigen Hack- und Jätearbeiten hinderlich. Um das gewünschte Bild zu erhalten, muß nach solchen Arbeiten die Schicht erneuert bzw. ergänzt werden

Worauf ist zu achten?

Vor dem Aufbringen von Rindenmulch sollte der Untergrund unkrautfrei sein. Es können spezielle wasserdurchlässige Vliese aus dem Fachhandel aufgebracht werden, um das Durchwachsen evtl. noch vorhandenen Unkrautes zu verhindern.

Rindenmulch zur Unkrautunterdrückung und/oder Wegebefestigung in ausreichend dicker Schicht (s.o.) aufbringen

Beim Abmulchen von Beeten mit flachwurzelnden Pflanzen (z.B. Stauden) empfiehlt sich eine vorhergehende Zugabe von Stickstoff (z.B. 40-80g/m² Hornspäne).

Ergänzung der Mulchschicht: Rindenmulch verrottet mit der Zeit. Um die gewünschte Unkrautunterdrückung weiter zu erhalten, muß daher alle paar Jahre eine neue Lage über den alten Rindenmulch aufgebracht werden.

quelle= www.gartenakademie.rlp.de

 

Gärprodukt

Gärprodukte sind flüssige oder feste (separierte) Düngemittel für Agrar- und Landwirtschaft und weisen wesentliche Nährstoffgehalte an
N (> 5 % in TS) und
P2O5 (> 2 % in TS ) und wesentliche Gehalte an verfügbarem
N (>10 % bez. auf Ges.-N) auf.

Regelmäßig wird unser Gärrest analysiert. wenn sie genauere Informationen über die Nährstoffgehalte etc. wissen möchten, fragen sie per mail oder Telefon einfach bei uns nach

Aktuelle Analyseergebnisse finden Sie unter der Rubrik “Zertifikate”

Anwendung:

Das flüssige Gärprodukt wird mit Schleppschlauch- oder Schwenkverteiler auf den Grün- und Ackerflächen mit Pumptankwagen ausgebracht

Das feste (separierte) Gärprodukt wird mit Streuern ausgebracht

 

Betrieb:
Straße zum Schloss Naumburg, 61130 Nidderau

Rechnungsadresse:
Winnerstraße 9a, 61130 Nidderau

Tel: 0 61 87 / 31 24
Fax: 0 61 87 / 2 68 50